Der Kleine Telefonterrorist.
Oder
mein Leben im Call-Center

Wie jeden Morgen die letzten drei Jahre sitze ich an meinem Arbeitsplatz. Nicht das es immer die gleiche Firma war, der Arbeitsplatz sah jedoch immer gleich aus. Es ist ein niedliches kleines Telefon, na ja, nicht direkt ein niedliches kleines Telefon sondern mehr eine Terroristenwaffe für arme. Es ist ein Headset mit einem Computer dran und einem Callmaster. Ok, ok, ich weiß, nicht jeder weiss was das ist außer so Typen wie ich oder meine lieben Kolleginnen und Kollegen. Um es mal kurz zu erwähnen ich bin ein CCA, ein Call-Center Agent. Meine Kolleginnen, Kollegen und ich Terrorisieren die “einfältige„ Bevölkerung mit Anrufen die die Welt nicht braucht oder auch je brauchen könnte. Wir drehen jedem alles an das was er braucht, oder auch nicht. Kühlschränke in die Antarktis, Sand nach Dubai, Strand und Wellen nach Hawaii. Es können auch Tarife für diverse Telefonanbieter sein oder Versicherungen die kein Schwein jemals machen oder auch brauchen würde, wir verscheuern Lottolose an Ahnungslose die meinen sie würden dann bei uns die Langerhofften 6 richtigen haben oder gleich morgen bei Günter Jauch in der Sendung, Millionen gewinnen. Vielleicht werden auch bald Bratwürstchen nach Bayern verkauft oder Weißbier nach Gelsenkirchen, für die Geografisch unbedachten unter uns, Gelsenkirchen ist auf Schalke im Kohlenpott. Na ja, wie auch immer, Irgendwie meinte das Schicksal es muss mir einen von diesen besonders beliebten Jobs in dieser Branche besorgen. Nach langer Zeit die ich in einigen Berufen verbrachte, Ich habe drei davon, fand ich mich plötzlich auf einem Stuhl, ein sehr bequemer übrigens, in einem großem und eindrucksvollen Büro wieder. Ein netter junger Mann fragte mich, ob ich mir den vorstellen könnte, in diesem Beruf zu arbeiten und als Call-Center Agent glücklich werden könnte. Na das ist ja mal eine ausgesprochen gute Frage denke ich so bei mir. Ob er das ernst meint? Wurde er dafür bezahlt solche Fragen zu stellen? Ok, denke ich so bei mir, sag ihm was du denkst. Nein, sag ihm lieber was er hören will, das macht ihn glücklicher.“ Ich denke ich werde mich in diesem Job gut ein passen und meine Arbeit machen wie ich alle arbeiten mache, denn es gibt nur eine Möglichkeit seine Arbeit zu machen und zwar gut." Auaha, dieser Satz war wohl zu viel für ihn. Er war sichtlich nervös und Fragte ob ich nicht bereist morgen zu dem Assesment Center der Firma kommen wollte um einen Einstellungstest zu machen. Klar denke ich bei mir, das kannste mal machen, ich scheue mich ja vor keiner Arbeit und mit dem Telefon im trockenen Büro sein Geld zu verdienen kann ja so schlecht auch nicht sein. Dachte ich damals auf jeden Fall, was für ein Wahnwitziger Gedanke. Bitte achten Sie darauf, das Buch möglichst gerade zu halten damit die Ironie und der Sarkasmus nicht zur Seite raustropft. Es gibt zwei Arten von Vorstellung ich hatte beide Arten mit gemacht, die Erste ist relativ einfach. Das kurze Vorstellungsgespräch wurde recht kurz gehalten, getreu dem Motto, “ Hey willst du Arbeiten? „ „Ja gerne„ „Ok, fang an, da vorne Links durch die Tür da machst du ne Schulung und telefonierst dann OK? „„Ok“„Na dann, hop hopp. „ Ja so kann es auch gehen, manch einer ist ein Naturtalent und kann nach einer so kurzen Einarbeitungszeit telefonieren. Die Anderen werden zu einem der gefährlichsten Typen am Telefon, sie werden  zum Dummbrot-Telefonisten. Die Zweite Variante dauert da schon länger, sowie bei folgendem Szenario.

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1.3.08 17:36

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